Auf ein neues

Nun war es mal wieder so weit, wir hatten ein paar Tage frei um zusammen ans Wasser zu fahren.
Ich hatte die ganze Woche frei und konnte schon ab Montag zu unserem See fahren. Das Wetter war schön und das Aufbauen des Tackels ging wie von alleine. Nachdem ich die Angel rausgebracht hatte, beschloss ich ein wenig zu schlafen. Am späten Nachmittag wurde ich von einem bekannten geweckt der mal schauen wollte was ich da so treibe. Kurz darnach kam Sarah um den Anhänger abzuhohlen. Sie war gerade weg da ertönte der Bissanzeiger.
Ich schnappte mir die Rute und nach einem schönen Drill vom Boot aus konnte ich einen schönen Spiegler landen.

Dienstagmorgen kam dann Andreas ans Wasser, der mich mit einem „Pseudo Run“ aus dem Schlaf riss. Nach dem Aufbauen von Andreas Material und dem Ruten legen, zeigte er mir seine neue Erungenschaft. Die neue Stapboje von Carpspot in der „Krautausführung“. Echt geil das Ding. Der Tag zog dann recht schnell und ereignislos an uns vorbei. Am Abend bekam Andreas noch eine Brasse ans Band bevor wir uns dann ins Land der Träume verabschiedeten. Am Mittwoch war das Wetter sehr unbeständig und windig, ein Schauer jagte den Nächsten.


Gegen Mittag kam Tim zum See und gesellte sich für den Rest der Woche zu uns genauso wie Sarah die leider nur den Freitag freibekommen hatte. Nach dem Abendessen war es Zeit für einen kleinen Drink am Lagerfeuer. Doch plötzlich tat sich was Tims Rute. Es sah aus wie ein Brassendrill doch es kam ganz anders als gedacht. Ein Stör hatte sich über Tims Murmel her gemacht.

Diese Nacht ging schneller um als mir lieb war, denn im morgengrauen piepte mein Bissanzeiger. Im Halbschlaf rannte ich zu meinem Rodpod und kurbelte ganz unspektakulär einen Graser ins Netz.

Am Nachmittag hatte Andreas einen sehr merkwürdigen Biss auf seiner Rute. Der Bissanzeiger piepte in ungewöhnlich langen Abständen. Als Andreas die Rute zu kontrolle einholen wollte bemerkten wir das es ein kleiner Satzkarpfen war. Wir konnten leider keine Fotos machen, weil wir an Land feststellen mussten das er sich wohl an einem Ast verletzt haben muss. Deshalb ersparten wir ihm den Stress und setzten den zuvor verarzteten Fisch wieder zurück.

Die Übriegen Tage verhielten sich die Fische sehr verhalten. Obwohl wir alles daran gesetzt haben noch einen oder mehrere Fische zu überlisten gelang es uns nicht. Wenn die Fische nicht wollen hilft das beste Rig nichts. 


 Tight Lines und bis zum nächsten mal

 Gruß Patrick